Besuch der Körperwelten-Ausstellung

Am Montag, den 19.03.2018 fuhren die Klassen S10, S11 und die K11b in die Körperwelten-Ausstellung von Gunther von Hagens nach Regensburg. Die Lehrkräfte Frau Stiller, Frau Obtmeier und Frau Röder begleiteten uns dabei, und stimmten uns schon im Bus auf die kommenden Eindrücke ein.

Endlich angekommen, konnten wir es kaum erwarten, die circa 200 Exponate des umstrittenen „Künstlers“ Hagens zu begutachten. Einigen Schülern war bei dem Gedanken, dass es sich um „echte Menschen" handelt, ziemlich mulmig zumute. Allerdings ging dieses Gefühl beim Besuch der Ausstellung bei den Meisten nach und nach verloren. Beeindruckend waren nicht nur einige Embryonen, die in verschiedenen Entwicklungsstadien gezeigt werden, sondern auch Plastinate, die diverse Krankheitsbilder wie etwa Schlaganfall, Lungenemphysem oder Arthrose real abbilden.

Ein Zuhause für Menschen mit geistiger Behinderung

Der Gründer Dr. Fritz Loew wollte für Menschen mit geistiger Behinderung eine Betreuung, die die Individualität in den Vordergrund stellt. Darüber berichtet Fr. Stiedl, Heilpädagogin und Einrichtungsleiterin, der 11. Klasse Sozialpflege am 18.01.2018 in einem Vortrag.

Am Beispiel des Hauses Schreinermühle in Kollnburg zeigt Sie die Umsetzung von Wohnen, Pflege und Beschäftigung anhand der dort lebenden 60 Schwerstbehinderten auf. Selbstverwirklichung und selbstbestimmtes Handeln werden im Alltag gelebt. Die Betreuer unterstützen das eigenverantwortliche Handeln in kleinen und großen Dingen. So wird die Uhrzeit des Aufstehens am Morgen nicht pauschal vorgegeben und auch nicht die Art der Freizeitbeschäftigung – der eine möchte schließlich mehr Draußen sein, der andere möchte öfter baden. Die Bewohner fühlen sich so akzeptiert wie sie sind. Es ist keine „Versorgung“ mehr, wie es früher in der Behindertenarbeit üblich war.

Der tägliche Umgang mit den Menschen mit Behinderung wird als sinnvoll und ehrlich empfunden. Die Arbeit in diesen Einrichtungen stellt eine gute berufliche Zukunft für unsere angehenden SozialbetreuerInnen dar. Danke an Fr. Stiedl für Ihren Einblick in das Leben und Arbeiten im Haus Schreinermühle!

 

Sozialkompetenztraining „Aufbruch ins Leben – Lernen durch Erleben“

Vom 10.05. bis 12.05.2017 fuhr die 10. Klasse der Sozialpflege in Straubing nach Windberg, um an einem Sozialkompetenztraining teilzunehmen. In diesen drei Tagen lernten wir, was Sozialkompetenz heißt. Es gab einiges an theoretischem Input, aber auch viele praktische Übungen. Dabei lernten wir, wie wichtige der Zusammenhalt in der Klasse ist und auch das Vertrauen untereinander. Dies merkte man besonders an den praktischen Übungen, die der Sozialtrainer Basti jeden Tag für uns vorbereitet hatte. Es gab natürlich auch Freizeit während und nach dem Training. In dieser Zeit konnten sich alle Schüler gegenseitig austauschen und es entstanden auch neue Freundschaften mit den Schülerinnen der Klassen der Kinderpflege sowie der Ernährung und Versorgung. Es gab auch eine sehr gute Verpflegung, was die Küche in Windberg betrifft.

Kennenlernrunde mit einer BIK Klassen

Am 3.2. 2017 haben wir, die Klasse S11, gemeinsam mit unserer Klassenleitung Frau Obtmeier, eine Kennenlernrunde mit einer der BIK-Klassen veranstaltet. Bei den BIK Klassen handelt es sich um sogenannte Berufsintegrationsklassen, in denen Flüchtlinge für das Berufsleben, unter anderem durch Praktika, vorbereitet bzw. begleitet werden.

In der dritten Stunde startete das Projekt. Die Klasse BIK 11c kam gemeinsam mit der Lehrkraft Frau Röder zu uns ins Klassenzimmer und wir begannen sogleich mit einer Vorstellungsrunde im Stuhlkreis. Dabei wurden Informationen wie Name, Alter, Herkunft und auch Praxis- bzw. Praktikumsstellen ausgetauscht.

Informations- und Anmeldetag 2017

Der Tag der offenen Tür mit Anmeldemöglichkeit wurde wie jedes Jahr von den Lehrkräften und Schülern mit großem Einsatz und Engagement für die drei Berufsfachschulen – Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege – an der Außenstelle in Mitterfels organisiert.
Schon in der Aula konnten sich die Besucher einen guten Überblick über die einzelnen Ausbildungsrichtungen verschaffen. Erste Informationen erhielten sie  dabei von Frau Gehwolf, Frau Peintner und Frau Röder. Damit war jeder Fachbereich durch die Fachbetreuerin vertreten.

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