Förderkreis der Marianne-Rosenbaum-Schule

1. Termine Sj. 16/17

25.10.2016 Vorstandssitzung

03.02.2017 Besichtigung der Firma Völkl und des Straubinger Hafens

30.05.2017 Jahreshauptversammlung

                 

2. Ziele des Förderkreises

Der Zweck des Vereins ist die Ausbildung im Bereich Landwirtschaft, Gartenbau und Floristik an der Berufsschule III Straubing‐Bogen bzw. die Ausbildung an den Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, für Kinderpflege sowie für Sozialpflege in Straubing und an der Außenstelle Mitterfels zu verbessern, zu festigen sowie ideell und finanziell zu fördern. Dies wird insbesondere durch einen intensiven Informationsaustausch zwischen allen an den genannten Ausbildungsrichtungen Beteiligten und Interessierten verwirklicht. Der Verein trägt dazu bei, die Ausbildung an der Marianne‐ Rosenbaum‐Schule in der Öffentlichkeit stärker ins Bewusstsein zu bringen und zu fördern. Außerdem unterstützt der Verein die Beschaffung von Mitteln, die ausschließlich zur Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler der Marianne‐Rosenbaum‐Schule verwendet werden. Er unterstützt auch ideell und finanziell Schulprojekte.


Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein. Für Eltern und Erziehungsberechtigte endet die Mitgliedschaft mit Beendigung des Schulbesuches ihres Kindes soweit eine weitere Mitgliedschaft nicht ausdrücklich gewünscht wird. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung der Aufnahme und gegen den Ausschluss kann Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung eingelegt werden.

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AKTIVITÄTEN

 

Jahreshauptversammlung mit „High light“ am 30.05.2017

Zur nunmehr dritten Jahreshauptversammlung des Förderkreises konnte der 1. Vorsitzende, Herr Franz Schreyer einen besonderen Gast willkommen heißen. Herr Prof. Dr. Dr. Peter Schmieder hatte sich Zeit genommen, im Anschluss an die JHV einen Vortrag zu halten. Wohl nicht zuletzt deswegen durfte Herr Schreyer trotz hochsommerlicher Temperaturen 70 Förderkreismitglieder und Interessierte in der von den Schülern der FLO 12 üppig dekorierten Aula begrüßen. Diese erfreuten sich bereits im Vorfeld der Versammlung an zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten – erstellt und angeboten von der EV 12.

In Vertretung von Herrn Landrat Josef Laumer freute sich Frau Barbara Unger darüber, die freundliche Atmosphäre der Marianne-Rosenbaum-Schule genießen zu können, wie sie in ihrem Gruß betonte.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, dem Kassenbericht und der Entlastung der Vorstandschaft folgte satzungemäß die Neuwahl der Vorstandsmitglieder. Unter der Leitung von Herrn Erhard Hirsch wurde die Wahl problemlos durchgeführt.  Ein großer Dank geht an Frau Marianne Baumgartner-Gürster für die Übernahme der verantwortungsvollen Aufgabe als Kassenwartin in den letzten drei Jahren sowie an Herrn Winter für seine Bereitschaft, seine Zeit zukünftig dem Förderkreis zur Verfügung zu stellen.

Mit großer Erwartungen, die uneingeschränkt erfüllt wurden, folgten die Anwesenden dem kurzweiligen Vortrag von Herrn Prof. Schmieder. Peter Schmieder ist Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf – THD für das Lehrgebiet „Human Skill Management“. Gastdozenturen und -professuren führten ihn u.a. an die Universität Leipzig, nach Shanghai und in die USA. Für seine Vorlesungen und Lehrveranstaltungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Und das konnte man diesem Abend schnell nachvollziehen. Mit großer persönlicher Ausstrahlung, Authentizität – deren Bedeutung für eine gelingende Kommunikation der Referent besonders betonte – Humor und fundiertem fachlichen Background zog er seine Zuhörer schnell in seinen Bann und führte diese auf unterhaltsame und verständliche Weise in die Welt der Gehirnforschung, der Wahrnehmungspsychologie und der nonverbale Kommunikation ein, denn – und das ist besonders bedeutend für alle, die etwas vermitteln möchten: nur 7 % entscheidet der Inhalt; ob und wie jemand das Gesagte auf- und annehme wird von Stimme und Körpersprache bestimmt.

Zum Schluss noch ein (eigentlich altbekannter) Tipp des Professors für alle Lehrer:“Tell a story and create an image!”

Besichtigung der Skifabrik Völkl in Straubing am 3.2.17

 

Die Vorstandschaft des Förderkreises der Marianne-Rosenbaum-Schule hat sich seit Bestehen zur Aufgabe gemacht, auch den Förderkreismitgliedern etwas „zu bieten“. Neben interessanten Referenten bei den Jahreshauptversammlungen soll mindestens einmal jährlich eine gemeinsame Besichtigung angeboten werden. So konnte am 03. Februar 2017 eine Werksführung bei der Firma Völkl organisiert werden.

„Das Stammwerk im bayerischen Straubing zählt zu den modernsten Ski-Fabrikationen der Welt. Ein Ort, wo Hightech und Handwerkskunst ineinander greifen, wo Innovation und Tradition verschmelzen. Hier entstehen kompromisslose Ski für den Weltcup ebenso wie fein abgestimmte Premium-Skimodelle für den Freizeitsport. Hier dreht sich alles um die berühmten hundertstel Millimeter, die den Unterschied ausmachen zwischen einem Ski und einem Völkl Ski.“ (aus der Firmenhomepage)

So freuten sich über 20 Förderkreismitglieder an diesem Freitagnachmittag auf eine gut zweistündige Führung durch die Skiwelt Völkl. Der äußerst informative Gang durch die verschiedensten Fertigungsbereiche war nicht nur für Skifahrer interessant und mit so manchen „Aha-Erlebnissen“ verbunden – zumal auch die neueste Ski-Kollektion zu sehen war – und das wenige Tage vor der offiziellen Vorstellung bei der ISPO in München. Somit war es leider absolut verboten, Fotos im Werk zu machen.

Die ebenfalls geplante Führung durch den Hafen Straubing – Sand fiel leider „ins Wasser“, so dass der gemeinsame Ausklang in einem nahegelegenen Lokal kurzerhand vorverlegt wurde.

 

Ausflug nach Schwandorf am 29.1.2016

Am 29.01.2016 machten Mitglieder des Förderkreises einen Ausflug nach Schwandorf. Herr Gangolf Wasmeier organisierte einen höchst informativen Nachmittag bei der Müllverbrennungsanlage Schwandorf. Anschließend bestaunten die Teilnehmer bei einer ausführlichen Führung die Schwandorfer Felsenkeller, bevor der Nachmittag in gemütlicher Runde endete.

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Jahreshauptversammlung  am 6. Juni 2016

Integration heißt begeistern für unsere Werte
Bernhard Suttner beim Förderkreis der Marianne-Rosenbaum-Schule e. V.

Am Montagabend konnte Franz Schreyer als 1. Vorsitzender 39 Mitglieder zur 2. Jahreshauptversammlung des „Förderkreises der Marianne-Rosenbaum-Schule, Staatliche Berufsschule III Straubing-Bogen mit Außenstelle Mitterfels e.V.“ begrüßen. Besonders erfreut nahmen alle Anwesenden zur Kenntnis, dass sich auch unser Landrat, Herr Josef Laumer, die Zeit genommen hatte, sich über die Arbeit des Vereins zu informieren. Er betonte in seinem Grußwort insbesondere auch, wie wichtig es ihm persönlich und dem Landkreis sowie der Stadt Straubing sei, die berufliche Bildung zu stärken, nicht zuletzt, um die Berufe auch in der Region zu halten. Herr Schreyer stellte in seinem Rechenschaftsbericht die bisherigen Tätigkeiten des Vereins vor und gab einen Ausblick auf zukünftige Aktionen. Nach dem Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung der Vorstandschaft folgte als weiterer Tagesordnungspunkt ein Thema, das die Werteerziehung an der Marianne-Rosenbaum-Schule und die diesbezügliche Arbeit der Lehrkräfte unterstützen sollte.

Hierfür konnte Herr Bernhard Suttner als Referent gewonnen werden. Dieser leitete seine Ausführungen mit einem Blick auf die aktuelle Integrationsaufgabe ein. Integration bedeutet in erster Linie das Bekanntmachen mit unserer Werten – und das heißt, diese nicht nur vermitteln, sondern dafür begeistern! Alle Lehrkräfte, jeder Bürger sollte sich hier als „Agent“ fühlen, d.h. agieren, aktiv sein, um für unsere Art zu leben zu werben. Für Herrn Suttner stellen die „Normen“ den Hauptzugang zu Wertepädagogik dar. Diese seien das „Alltagsgewand“ der Normen, denn im täglichen Leben werden Werte meist durch Normen vermittelt. Bestehende Normen müssen jedoch immer wieder hinterfragt werden, ob sie Werten dienen. Fehlt diese Beziehung, wird eine Norm zur „Schikane“. Tritt die Norm für einen Wert ein, muss die Nichtbeachtung der Norm aber auch mit Sanktionen verbunden sein. Besonders positive Sanktionen würden oft vergessen, seien aber gerade bei Jugendlichen enorm wichtig. „Coole“ positive Rückmeldungen bewirken oft mehr als manche ahnen. In diesem Zusammenhang plädierte der Referent auch für die scheinbar altmodischen „Tugenden“. Ohne „Rücksicht“, „Pünktlichkeit“, „Zuverlässigkeit“ funktioniert unser Zusammenleben nicht. Allerdings müssen diese in ein Wertesystem eingebunden sein. Aber was sind eigentlich Werte, was halten wir für „wertvoll“? Für Bernhard Suttner sind Werte „Beschreibungen des guten Lebens“. Wertequellen sind die Religion, die Philosophie und die Vorbilder. So müssen wir – gemäß Pestalozzi -  die Jugendlichen „gern haben“ und ihnen Vorbild sein. Die im Grundgesetz festgeschriebenen Grundwerte (Art. 1 – 20) hätten nur Bestand, wenn wir uns  dafür auch einsetzten. Neben der klaren Positionierung in Hinblick auf Werte sei jedoch auch die Beziehungsebene ausschlaggebend für die erfolgreiche Vermittlung der uns wichtigen Werte.

Referent Bernhard Suttner (3.v.li) mit den Vorstandsmitgliedern Hermine Eckl, Michael Haaga, Franz Schreyer, Gangolf Wasmeier, Marianne Baumgartner-Gürster, Johann Dilger, Josef Gürster, Landrat Josef Laumer

 

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