Berufsinfotag 2018

  

Der Berufsinformationstag, der gemeinsam mit dem Landwirtschaftsamt durchgeführt wird, ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Terminkalender unserer Schule. Am Freitagnachnachmittag, den 12.01.2018, kamen 25 Jugendliche mit ihren Eltern in den Lehrsaal des Landwirtschaftsamtes, um sich umfassend über die Bildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft zu informieren.

Leitender Landwirtschaftsdirektor Josef Groß zeigte sich erfreut, dass sich so viele junge Menschen für den anspruchsvollen Beruf interessieren. Neben betriebswirtschaftlichen Überlegungen ist die Begeisterung für die Landwirtschaft ein wichtiger Aspekt für die Berufswahl.
Für den   stellvertretender Kreisobmann Franz Schreyer ist auch heute noch der Beruf des Landwirts ein Traumberuf. Er betonte, dass dafür eine fundierte Grund- und Weiterbildung unabdingbar ist. Die Meisterprüfung soll jeder praktizierende Landwirt anstreben, um die vielfältigen Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können.
Die Bildungsberaterin am AELF, Katharina Schindlbeck stellte die verschiedenen Bildungswege im Bereich der Landwirtschaft auf, empfahl aber für zukünftige Betriebsleiter die klassische Form der Ausbildung mit anschließender Weiterbildung auf der Meisterschule.
Der Bildungsberater Josef Gürster zeigte die vielfältigen Möglichkeiten für Landwirte im vor- und nachgelagerten Bereich der Landwirtschaft auf.  Gut ausgebildete Landwirte sind sehr gefragt, betonte Gürster
Der Kreisobmann von Dingolfing Landau und erfahrene Ausbilder Friedhelm Dickow zeigte anhand von Beispielen auf, welche Anforderungen bzw. Eigenschaften er den zukünftigen Lehrling stellt. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Freude am Beruf sind für ihn wichtige Tugenden, die er an einen Auszubildenden stellt.
Landwirtschaftsrat  Dr. Korbinian Scherm  ging auf betriebswirtschaftliche Aspekte der Landwirtschaft  ein und zeigte mit vielen Grafiken  unter anderem  auf, dass nicht die Betriebsgröße für den betrieblichen Erfolg ist, sondern vielmehr die Betriebsleiterqualifikation.
Studiendirektorin Hermine Eckl stellte anschließend die Marianne-Rosenbaum-Schule und deren Aktivitäten vor.  Der Bereich Landwirtschaft boome regelrecht. Derzeit werden 104 Landwirte in 5 Klassen unterrichtet. Die Marianne-Rosenbaum-Schule ist eine kleine, aber feine Schule mit besten Bildungsvoraussetzungen technisch wie personell, so warb Frau Eckl für die Schule.
Die Berufsausbildung im Beruf Landwirt an der Berufsschule stellte  der Fachbetreuer für Agrarwirtschaft, Studiendirektor Georg Vilser, ausführlich vor. Mit vielen Bildern ließ er anschaulich  die Ausbildung Revue passieren, vom Besuch des Berufsinformationstages bis zur Überreichung des Gehilfenbriefes und warb für die Straubinger Berufsschule.
Besonders ging der Fachbetreuer  auf den neuen Lehrplan im BGJ ein, nach dem seit diesem Jahr unterrichtet wird.
Im Anschluss nahm sich der Großteil der Anwesenden noch Zeit, um die Räumlichkeiten der in unmittelbarer Nähe zum Landwirtschaftsamt gelegenen Berufsschule zu besichtigen. Sudiendirektor Werner Winter  und Studiendirektor Georg Vilser führten die Besucher durch das „grüne“ Schulhaus.
Im Klassenzimmer der Lw 10A bekamen die Besucher Einblick in den Fachunterricht von Oberstudienrat Günter Gruber,  der den Verdauungsapparat des Schweines plastisch erläuterte.  Im Fachpraxisraum demonstrierten Schüler des derzeitigen Berufsgrundschuljahres unter Anweisung von Oberstudienrätin Beate Frank die Spatendiagnose und stellten die Bedeutung des „lebendigen“ Bodens für den Landwirt heraus. Nebenan bestimmten weitere Schüler wichtige Sämereien in der Landwirtschaft. Der Fachpraxislehrer Günter Mehrl stellte die gefertigten Werkstücke bzw. die Inhalte der praktischen Ausbildung im technischen Bereich unter Einbeziehung der Schüler   vor.  Anschließend wurden Fragen zur Ausbildung beantwortet und so endete der Informationstag erst gegen 17:00 Uhr.

Georg Vilser, Studiendirektor

 

 

 

 

 

 

 

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