Zivilcourage für Frauen

Zivilcourage für Frauen

„Courage“ zeigen, sich trauen, sich gegen Unrecht zur Wehr zu setzen – aber wie? Gerade Frauen sind einerseits bei diesen Herausforderungen sehr unsicher, andererseits erleben gerade Frauen in vielfältiger Weise „Gewalt“.

Frau Polizeihauptkommissarin Maria Plötz vom Polizeipräsidium Straubing nahm sich am 8.11.2016 zwei Stunden Zeit, um sich mit angehenden Floristinnen hierüber auszutauschen. „Stalking“, sexuelle Belästigung jeder Art, häusliche Übergriffe oder Persönlichkeitsverletzungen im Internet  - ein weites Gebiet der möglichen „Gewaltbereiche“ gegen Frauen wurde aufgezeigt und intensiv mit den Schülerinnen diskutiert. 

Das Interesse der jungen Frauen an der Frage, was ist den „Gewalt“ und wie kann ich darauf reagieren war sehr groß. Wenn auch keine Patentrezepte für die einzelne Situation angeboten werden konnten, verstand es Frau Plötz sehr anschaulich allgemeine Verhaltensregeln aufzuzeigen und die Schülerinnen zu ermutigen, die Polizei zu informieren, wenn sie sich bedroht fühlen oder sie das von anderen Menschen vermuten. „Es hilft alles Wissen über strafrechtliche Fragen – ist das schon „verboten“, ist das „schlimm“ – nichts, wenn ich mich nicht couragiert gegen ein unerwünschtes, „verletzendes“ Verhalten wende – durch überlegtes Verhalten im Vorfeld, lautes, die Umgebung aufmerksam machendes verbales Abwehren und/ oder das Wählen der Notrufnummer 110.

 

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